08.07.2010 Sportwoche

Montag

„Geht scho gemma Voigas!“

In der Früh, starteten wir, die 1A, 2E und 2U in unsere Sportwoche, in Altenmarkt/Pongau.

Wir holten die Schüler noch von verschiedenen Haltestellen ab, bevor wir richtig los gestartet sind.

Im Laufe des Vormittags kamen wir zum Hochseilpark „Teufelsgraben“ in Seeham. Dort wurden uns zuerst die Sicherheitsmaßnahmen erläutert, bevor wir los klettern durften. Das Klettern in einer wahnsinnigen Höhe bereitete uns sehr viel Spaß. Natürlich war es auch anstrengend! Erst am späten Nachmittag fuhren wir weiter zum Quartier “Ennshof“. Nach kurzer Wartezeit bekamen wir den Zimmerschlüssel zugeteilt und anschließend ein tolles schmackhaftes Abendessen.

Dienstag

Um halb acht wurden wir von den Lehrern geweckt. Ab halb neun gab es ein tolles Frühstück, bei dem wir uns selbst auch Lunchpakete zubereiten durften. Eine Stunde später ging es los zum Canyoning. Zuerst erhielten wir die Neoprenanzüge, die uns als Schutz dienten, mit denen wir sehr lustig aussahen. Die Guides gaben uns Anweisungen, wie wir uns verhalten sollten. Es wurden einige Zeichen vereinbart, zum Beispiel: Wenn man am Boden mit den Füßen angekommen war, musste man auf den Helm klopfen. Am Anfang durften wir zur Eingewöhnung einen Sprung von drei Metern machen, wobei das Wasser nur 8° C hatte. Im Laufe der Zeit sprangen wir von verschiedenen Höhen hinunter in die Tiefe. Der höchste Fels war zehn Meter hoch. Wir rutschten einen Wasserfall hinab, der mit einem freien Fall endete. Für manche kam der 5-Meter-Absturz sehr überraschend. Um zwei Uhr Nachmittag fuhren wir wieder ins Quartier und dieser abenteuerliche Ausflug hat jedem einen großen Spaß bereitet.

Mittwoch

Am Vormittag fuhren wir nach Eben zum Badesee. Dort bekamen wir Bretter, Seile, Luftballons und alles, was man sonst für einen Floßbau brauchte.

Wir hatten die Aufgabe in 1,5 Stunden ein Floß zu bauen, auf dem alle Platz nehmen mussten, um ans andere Ufer des Sees zu gelangen. Manche kenterten. Andere schafften es trocken auf die andere Seite.

Am Nachmittag probierten wir die Gleichgewichtsübung Slacklining aus. Zwischen zwei Bäumen ist die Slackline gespannt und über diese muss man zur anderen Seite balancieren. Ein paar konnten es nach kurzer Zeit schon sehr gut.

Da es aber am Nachmittag zu regnen begann, fuhren wir früher ins Heim.

Donnerstag

Der Donnerstag war ein sehr aufregender Tag. In der Früh fuhren wir Richtung Zauchensee, wo uns das „Bockerlfahren“ erwartete. Bevor wir hinuntersausen konnten, mussten wir erstmal einen steilen Berg hinaufgehen, samt „Bockerl“ und Ausrüstung.

Als wir endlich oben waren, machten wir eine kleine Pause und dann ging auch schon die wilde Fahrt los.

Es war eine tolle, aber leider sehr kurze Fahrt.

Am Nachmittag kosteten uns die Waldstationen sehr viel Überwindung. Wir konnten von 6, 14 oder sogar 20 Metern Höhe in die Tiefe springen. Viele wagten gleich den Sprung von ganz oben. Beim Sprung hatten wir einen unglaublichen Adrenalinschub. Gurte und Seile sicherten uns vor dem Absturz. Danach konnten wir noch baden gehen.

Freitag

Am Freitag in der Früh packten wir unsere Koffer. Als alles im Bus verstaut war, fuhren wir zum Mondsee. Schon im Voraus hatte sich jeder für eine Sportart entschieden und diese wurde dann den ganzen Tag ausgeübt. Zur Auswahl hatten wir Windsurfen, Segeln und Kajak fahren.

Beim Windsurfen wurden am Vormittag einige Gleichgewichtsübungen gemacht. Nach einer kleinen Stärkung surften wir zum ersten Mal mit dem Segel einige Meter.

Sehr gelassen ging es bei unseren Seglern zu. Die Segel wurden gesetzt und wir drehten eine kleine Runde auf dem Mondsee.

Viel Muskelkraft forderte das Kajak fahren von uns. Bei einem Zwischenstopp auf einem Floß sprangen wir ins kalte Nass.

Am späten Nachmittag fuhren wir erschöpft nach Hause.

Verfasst von den SchülerInnen 1a, 2e und 2u