Braunhirse - vom Anbau über die Vermarktung bis hin zum Nutzen für die Konsumentenschaft

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird Rispenhirse von pflanzenbaulicher, betriebswirtschaftlicher und ernährungsphysiologischer Seite beleuchtet und auf die Tauglichkeit als alternativer Betriebszweig für den Betrieb Eßl z’Schmieding geprüft.

Der erste Teil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit den pflanzenbaulichen Gegebenheiten. Um die Effizienz verschiedener Anbau- und Unkrautbekämpfungsvarianten zu untersuchen, wurden in Kronstorf Parzellenversuche mit verschiedenen Saat- und Unkrautbekämpfungsvarianten angelegt. Durch die anschließende Analyse der Ergebnisse konnten die Auswirkungen in Bezug auf Ertrag, Unkrautdruck und Betriebsmittelaufwand ermittelt werden und sind in die im Anhang enthaltene Kulturanleitung eingeflossen. Dem Anbauversuch zufolge ist das Drillsaatverfahren am besten für den Hirseanbau geeignet.

Ausgehend von diesen Ergebnissen wurden im zweiten Teilbereich der Diplomarbeit verschiedenste Veredelungs- und Vermarktungsverfahren unter die Lupe genommen, ein entsprechendes Marketingkonzept erstellt und mögliche Maßnahmen zur Absatzsteigerung erarbeitet. Erläutert werden ebenso die neuesten Verpackungstechnologien.

Den Abschluss bildet die ernährungsphysiologische Betrachtung der Rispenhirse im dritten Diplomarbeitsabschnitt. Im Rahmen dieser Arbeit entstand eine Rezeptbroschüre, um der Konsumentenschaft innovative Zubereitungsmöglichkeiten zu zeigen. Dabei machen die ernährungsphysiologischen Vorteile, wie etwa der hohe Gehalt an Ballaststoffen, Kalium sowie Magnesium die Braunhirse zu einer regionalen Alternative für glutenfreies Getreide.

Veröffentlicht am 02.07.2018, HBLA Elmberg