
Ing. Karin Breitwieser
Maturajahrgang 1996
Landwirtin, Bankangestellte
Ich als Obfrau des Absolventenverbands stehe nach wie vor hinter Elmberg und würde die Schule ohne zu zögern wieder machen. Es ist eine Schule, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Ausbildung geht in viele verschiedene Richtungen, wobei auch der Bereich der Hauswirtschaft, den wir als Frauen für unsere private Zukunft brauchen, nicht zu kurz kommt.
Für mich waren auch die 3 Praktika in fremden Betrieben ein ganz wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit. Man trifft viele interessante Leute, eignet sich Menschenkenntnis an und lernt damit, sich in verschiedene Gesellschaftsgruppen einzufügen.
Diese Offenheit und das breit gestreute Wissen, das ich mir in Elmberg angeeignet habe, hat mir sicherlich im Kontakt mit den Kundschaften in der Raika und auch im privaten Bereich sehr geholfen.

Ing. Manuela Jachs-Wagner
Maturajahrgang 1985
Leiterin des Ländlichen Fortbildungsinstitutes der Landwirtschaftskammer für OÖ
Beruflicher Werdegang:
Nach Absolvierung des Bundesseminars für das Land- und forstwirtschaftliche Bildungswesen Ober St. Veit hatte ich die Projektleitung für eine Forschungsarbeit im Auftrag der Landesregierung OÖ und der Landwirtschaftskammer für OÖ zum Thema „Situation der Bäuerinnen in OÖ und Umsetzungsschritte in der Bildungs- und Beratungsarbeit“. Danach Referentin für Direktvermarktung in der Landwirtschaftskammer für OÖ und seit 1999 Leiterin des Ländlichen Fortbildungsinstitutes der Landwirtschaftskammer für OÖ.
Statement zu Elmberg:
In der Ausbildungszeit wurden die Schlüsselqualifikationen in fachlichen, methodischen, persönlichen und sozialen Bereichen fundiert vermittelt und trainiert, die mir das grundlegende Fundament gegeben haben, um auf die Herausforderungen im Berufsleben vorbereitet zu sein. Besonders gestärkt wurden vor allem auch der Mut, die Motivation, die Kreativität und der Teamgeist, die für berufliche als auch persönliche Entwicklungen ein wesentlicher Treibstoff sind. Gute Freunde und Kontakte sind für Menschen ein wesentlicher Erfolgsbaustein und es ist schön, nach Absolvierung der Ausbildung ein Netzwerk an Kolleginnen und Schulfreundinnen, die wegbegleitend sind, zu haben.
Hölzl Andrea
1999 - 2003 Studium an der FH Wieselburg für Wirtschaft und Technik : Fachbereich: Produkt- und Projektmanagement FOOD
2003 - 2005 Projektmanagement für custo merdriven Projekt bei Fa. WIBERG
2005- 2007 Produktentwicklerin für Fleischwaren bei Fa. WIBERG
ab 2007 Teamleiterin Rohstoffentwicklung bei Fa. WIBERG
Durch die Jahre in Elmberg und die dabei erlernten Fähigkeiten hatte ich eine sehr gute Basis für mein Studium und weiteres berufliches Leben. In Elmberg habe ich die Grundlagen erlernt und konnte schon auf sehr viel Wissen in verschiedenen Bereichen (BWL, Lebensmitteltechnologie, Ernährungswirtschaft, ...) zurück greifen, denn meist funktionieren Dinge im Großen nicht soviel anders wie im Kleinen.
Es gibt ein Sprichwort: "Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; wenn sie groß sind Flügel" - Durch das Wissen was am Elmberg vermittel wird aber auch die Stärkung der Persönlichkeit, stehen einem alle Türen offen, man muss nur durch gehen.
Heute bewege ich mich in einem globalen Umfeld, bei dem am oft die Wurzeln braucht, um ein realistisches Bild zu behalten. Die Jahre am Elmberg haben mir einen Teil dieser Wurzeln gegeben.

Elisabeth Keplinger
5 Jahre Elmberg, die mich wesentlich prägten.
Ein spannendes Leben liegt bereits hinter mir und auch die Zukunft ist viel versprechend. Begonnen hat alles in der HBLA Elmberg, wo der Grundstein für meinen späteren erfolgreichen Werdegang gelegt wurde. Ich lernte mir Ziele zu setzen und zu verwirklichen, Projekte zu entwickeln und umzusetzen, sowie Neues und Innovatives auszuprobieren. Diese Schule gab mir Halt und Orientierung, speziell durch die traditionellen Feste, die jedes Jahr in Tracht und einem festlichen Programm abgehalten wurden. Der Blick war immer nach vorne gerichtet und man hat die Bodenständigkeit in dieser Schule nie verloren. Als einer der ersten Jahrgänge hatten wir sogar die Möglichkeit eine Diplomarbeit anstelle der schriftlichen Matura anzufertigen. Dabei nutzte ich die Chance über meinen elterlichen Betrieb, wo neben der Landwirtschaft auch Silofolien verwertet werden, ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Der Vorteil von diesem Schriftstück war, dass es gleich in die Praxis umgesetzt werden konnte u. den Aufbau des Unternehmens maßgeblich unterstützt hat. Die Firma „Keplast“, die aus den beiden Namen Keplinger u. Plastik entstand, ist bis heute auf Erfolgskurs und vertreibt Pflöcke aus recycelten Silofolien in ganz Österreich. Die Diplomarbeit wurde auch mit dem Innovationspreis für Kunststoffprojekte in Österreich ausgezeichnet.
Nach der Matura ging’s dann ein Jahr nach Australien, wo ich als Au-pair-Mädchen bei einer sehr netten Familie arbeitete, nebenbei mein Englisch perfektionierte und mir die weite Welt anschaute. Durch diesen Auslandsaufenthalt konnte ich meinen Horizont erweitern, meine Offenheit und Kontaktfreudigkeit ausleben, sowie lernen auf eigene Füße zu stehen. Es war für mich der beste Zeitpunkt dies zu machen, da man nach der Matura oft noch nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll. Meine Eltern konnten dies zunächst nicht glauben, dass ich es alleine durchziehe und gleich so weit weg fliege, aber auch sie haben meine positive Entwicklung erkannt.
Gleich 2 Monate nach der Rückkehr, inskripierte ich an der FH Wieselburg für Produkt- und Projektmanagement, wo ich den Schwerpunkt Erneuerbare Energie und Nachwachsende Rohstoffe wählte. Dieses zukunftsträchtige Thema hat mich auf viele neue Ideen gebracht und mich auch dazu veranlasst in einem renommierten Pelletswerk in Niederösterreich im Bereich Marketing und Verkauf mein Praktikum zu absolvieren. Daraus entstand auch das Thema meiner umfangreichen Diplomarbeit „Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die Marke Ökopellets zur Erhöhung des Marktanteils“. Nach einem sehr guten Abschluss im Frühjahr 2006, begann ich das zweite Studium Innovationsmanagement, ebenfalls an der FH Wieselburg. Es war ein berufsbegleitendes Masterstudium, das ich an den Wochenenden, neben der Arbeit auf der Wirtschaftskammer Oberösterreich, innerhalb von 2 Jahren absolvierte. Das Thema meiner letzten Diplomarbeit brachte mich wieder zurück zur Landwirtschaft, denn ich schrieb ein Vermarktungskonzept für den Betrieb Lehner in Eferding, der Schweine aufzüchtet und einen Hofladen betreibt. Bis zu 80 Exkursionsbusse begrüßt er pro Jahr und lässt immer wieder mit somanchen Werbeaktivitäten aufhorchen. Ein innovativer Bauer, der mich inspirierte und für den ich gerne diese Diplomarbeit schrieb.
Durch Zufall kam ich nach der Wirtschaftskammer zum Regionalfernsehen Mühlviertel TV, wo ich als Redakteurin anfing und die Arbeit von der Picke auf lernte. Immer wieder kamen neue Herausforderungen auf mich zu und ich lernte allmählich zu verstehen, warum man nie „auslernt“.
Ende Februar 2009 kam es dann zum plötzlichen Tod des vorherigen Besitzers des Senders und es musste eine rasche Entscheidung getroffen werden, ob und wie der Regionalsender weitergeführt werden soll. Ein Neuanfang mit neuen Strukturen erwies sich als eine optimale Lösung, um den Sender wirtschaftlich weiter führen zu können und einen neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen. Seit 1.Mai 2009 führe ich nun die Geschäfte des Regionalsenders Mühlviertel TV und übernahm die große Verantwortung. Viele firmenrechtliche sowie markentechnische Tatsachen aus der Vorgeschichte mussten mit Rechtsanwälten abgeklärt werden. Auch ein Umzug stand an und das Team wurde neu aufgestellt. Durch diese Herausforderungen entwickelte sich meine Persönlichkeit und ich musste lernen, mich als Frau durch zu setzen. Mittlerweile ist Mühlviertel TV auf Erfolgskurs und die Menschen aus der Region sind froh, dass es dieses Fernsehen weiterhin gibt und sie Aktuelles aus dem Mühlviertel erfahren. Ich arbeite praktisch rund um die Uhr und bemühe mich meine Heimatregion mit unserem Programm medial zu bereichern und viele Menschen ins Fernsehen zu bringen. Prinzipiell ist uns kein Thema zu klein, immerhin wollen wir „Näher beim Seher“ sein.
Kurz über mein Unternehmen Mühlviertel TV:
Erreichbarkeit
Wir sind in allen 4 Bezirken des Mühlviertels via Kabelfernsehen zu sehen. Dies umfasst die Städte Rohrbach, Bad Leonfelden, Freistadt, Pregarten, Perg sowie weitere 35 Gemeinden. Insgesamt werden rund 20.000 Haushalte mit dem regionalen Fernsehprogramm versorgt. Auch auf der Homepage www.muehlviertel.tv kann die gesamte Sendung via Livestream angeschaut werden. Die einzelnen Beiträge stehen auch zum Download zur Verfügung.
Programm
Als regionaler TV-Sender werden nur Berichte mit regionalem Bezug produziert!
Aktuelle Informationen aus den Gemeinden und deren öffentlichen Einrichtungen, Reportagen von Privaten, Vereinen und der Wirtschaft, kommunalpolitische Diskussionen, sowie PR-Berichte und regionale Werbeeinschaltungen charakterisieren den Inhalt von Mühlviertel TV. Jeden Donnerstag wird das wöchentliche Programm gewechselt. Die einstündige Sendung wird somit 168-mal wiederholt. Zu jeder vollen Stunde beginnt das Programm. Aktuelle Melder werden täglich als Lauftext integriert.
Zielgruppe
Mühlviertel TV Seher wohnen und leben im Mühlviertel, sind an Aktionen, Veranstaltungen und dem Leben in der Region interessiert und wollen sich über das informieren, was „vor der Haustüre“ passiert.
Projekte
Unser Sender ist Initiator vieler innovativer Projekte und maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. Vieles hat bereits Früchte getragen, wie zum Beispiel das Projekt „OÖTV – das erste Magazin für Oberösterreich“, wo sich sämtliche Regionalsender aus ganz OÖ zusammengetan haben u. gemeinsam ein wöchentliches Magazin mit den Highlights aus OÖ produzieren. Auch Medienkooperationen sind schon im Laufen. Derzeit haben wir eine intensive Kooperation mit den Oberösterreichischen Nachrichten, die jede Woche unser Programm ablichten und Beiträge aus dem Mühlviertel auf ihre Homepage www.nachrichten.at stellen. Dasselbe wird gerade mit der Rundschau ausgearbeitet. Dadurch werden Synergien genutzt und unser Medium gestärkt.
Mitarbeiter
Derzeit arbeite ich mit 14 selbstständigen Kameraleuten, Cutter und freien Redakteuren zusammen. Ein Medientechniker ist fix angestellt. Die Verkäuferin arbeitet auf Provisionsbasis und eine Moderatorin kommt aushilfsweise. Ich selbst bin in der Redaktion, Moderation, im Verkauf und in der Buchhaltung.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit bin ich auch ehrenamtlich sehr engagiert: in der Theatergruppe Bad Leonfelden (Regie u. Schauspielerei), Gemeinderat, Pfarrkirchenrat, Obfrau der JVP Bad Leonfelden, Landesvorstand der Jungbauernschaft OÖ, Mitglied einiger Vereine … Auch in dieser Hinsicht hat mir Elmberg sehr geholfen, das Gemeinschaftsleben zu pflegen und sich aktiv in Projekte einzubringen. Ich kann diese Schule daher jedem nur empfehlen!

Mag. Marlis Würzburger (geb. Loitzl)
Maturajahrgang 1997
Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck und Paris
Produktmanagerin, Marketing- und Verkauf in der Ennstal Milch KG (derzeit in Karenz)
Neben vielen schönen Erinnerungen und Freundschaften hat mir Elmberg eine Ausbildung mitgegeben, die ich als Basis für mein zufriedenes, erfolgreiches Leben sowohl in beruflicher als auch in familiärer Hinsicht sehe.
Die Ausbildung ist sehr umfassend und ausgewogen zwischen Theorie und Praxis. Elmberg steht für mich für eine breite Allgemeinbildung aber vor allem auch als Fundament, um selbständig und mit Hausverstand durchs Leben zu gehen. Sie gibt uns die Fähigkeiten mit, die heute überall im Berufsleben verlangt werden: Selbständigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität und Kommunikations- und Organisationstalent.
Positiv zum Ausbildungsklima trägt auch das sehr gute Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern bei. Gemeinsames Lernen im Internat und später in den WG´s machte es meistens auch einfacher. Projekte, Exkursionen und die verpflichtenden Praktikas runden das Ausbildungsangebot ab.
Ich bin stolz und zufrieden, Absolventin der HBLA Elmberg zu sein und kann Elmberg jedem empfehlen, der ein zufriedenes, engagiertes, und ein im Einklang mit der Natur stehendes Leben führen möchte.
Mag. Barbara Neidhart
Maturajahrgang 1981
Hauptstelle - Sozialversicherungsanstalt der Bauern, zuständig für die österreichweite Koordination der „Gesundheitsförderung“
Warum war Elmberg für meine berufliche Zukunft entscheidend?
Elmberg eignet sich als fundierte Ausbildung für ein Studium genauso wie für einen Einstieg in das Unternehmen Bauernhof oder auch für die vielseitigen Aufgaben einer Hausfrau und Mutter.
Durch die sehr gute Ausbildung und die vermittelte Flexibilität fiel mir das Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften sehr viel leichter als so manchen AbsolventInnen anderer Schultypen.
In Elmberg wurden uns viele der heute privat und beruflich wichtigen Schlüsselqualifikationen vermittelt: Soziale, methodische und fachliche Kompetenz. Beispiele dazu sind die Fähigkeit zur Teamarbeit, das aufeinander Zugehen, Zeitmanagement, Planung, Durchführung und Kontrolle einer konkreten Arbeitsaufgabe, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und Achtung vor den Mitmenschen. Diese Fähigkeiten konnte und kann ich besonders bei der heute so gefragten Projektarbeit einsetzen.
Durch die vielfältige Ausbildung und die Kombination von Theorie und Praxis wurde eine sehr gute Basis, ein "Werkzeugkasten", für die Zukunft mitgegeben. Je nach Anforderung findet man immer etwas aus diesem "Werkzeugkasten", mit dem man ein Problem lösen oder eine gestellte Aufgabe erfolgreich erledigen kann. Das und die vielen Kontakte, die wir schon zur Elmbergzeit knüpfen konnten, haben meine berufliche Entwicklung entscheidend mitgeprägt.

Dipl.-Ing. Mag. Gertraud Orthofer
Ausbildung nach der Matura:
10/2000 - 10/2004: Studium zum Dipl.-Ing. in Informatik, Johannes Kepler Universität Linz
02/2003 - 02/2008: Studium zum Mag. rer. nat im Lehramtstudium für Informatik und Mathematik, Johannes Kepler Universität Linz
Beruflicher Werdegang:
11/2004 - 01/2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Diplom, Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Informatik in Wirtschaft und Verwaltung
09/2004 - laufend: Lehrerin und Administratorin (seit 09/2008) an der HLW für Kommunikations- und Mediendesign, Schulverein der Kreuzschwestern - Schulzentrum "St. Angelus"
03/2008 - laufend: Softwareentwicklerin, Industrieinformatik (www.industrieinformatik.com), Teilzeit
Stellenwert der Ausbildung:
Obwohl ich nach der Matura ein Studium gewählt habe, das mit Land- und Ernährungswirtschaft nur wenig zu tun hat, bin ich im Nachhinein doch sehr froh darüber, diese Schulform gewählt zu haben, weil motivierte und qualifizierte Lehrkräfte uns neben fachlichen Inhalten auch Werte wie Fleiß, Ausdauer und Genauigkeit vermittelten, die mir während meines Studiums und meines beruflichen Werdeganges sehr zu gute gekommen sind und auch in Zukunft zu gute kommen werden.

Dipl.-Päd. Elisabeth Oberlehner
Maturajahrgang 2000
Landwirtschaftslehrerin, Bäuerin
Derzeit in Karenz (Hannah 3 Jahre, Michael 1 ½ Jahre)
Statement zu Elmberg
Nach der Matura an der HBLA Elmberg absolvierte ich die Agrarpädagogische Akademie in Wien, wo ich nach bestandener Lehramtsprüfung vier Jahre (bis zur Geburt meiner Kinder) als Lehrerin an der landwirtschaftlichen Fachschule Kleinraming tätig war.
2005 heiratete ich meinen Mann Markus, mit dem ich gemeinsam einen geschlossen Schweinezucht und Mastbetrieb in Schlierbach führe. Das besondere Interesse an Ziegen, welches sich im Laufe meiner Diplomarbeit am Elmberg entwickelt hat, konnte ich mit einer kleinen Burenziegenzucht verwirklichen.
Durch die Ausbildung an der HBLA Elmberg konnte ich meinen Lebenstraum Lehrerin und zugleich Bäuerin zu sein verwirklichen. Zurückblickend auf meine Elmbergzeit haben mich vor allem die gelebte Gemeinschaft im Internat und die praxisorientierte Ausbildung geprägt. In dieser Zeit wurde meine Liebe zur Landwirtschaft bestärkt und vertieft. Die fünf Jahre Elmberg haben meinen Horizont erweitert und mir in der Jugendzeit zu einer frühen Selbstständigkeit verholfen. Ich bin froh diese Ausbildung gemacht zu haben und spüre im Beruf aber auch im Privatleben eine gewisse Wertschätzung gegenüber Elmberg Absolvent/innen.

Christa Rechberger
Firma: WINTERSTEIGER AG
Position: Area Sales Manager für Südosteuropa
Statement zu Elmberg:
"Ein Berg voller Chancen" - ein sehr treffender Slogan, denn durch die Internationale Ausrichtung, Praxisnähe und ein sehr breites Spektrum an Wissen, kann man sich hier viele nützliche Werkzeuge für seinen späteren Lebensweg aneignen. Durch die Vielfalt an Gegenständen, lernt man schnell seine Ressourcen effizient einzusetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Das Miteinander wird von Anfang an groß geschrieben und so wird täglich die soziale Kompetenz eines jeden Einzelnen gefördert.
Kurzum wird hier viel Nützliches fürs Leben weitergegeben und man erinnert sich auch als AbsolventIn gerne an die Schulzeit zurück. Vor allem sind es die Freundschaften aus dieser Zeit, die für mich einen ganz hohen Stellenwert haben. Obwohl völlig unterschiedliche Wege eingeschlagen wurden, führte die Schulzeit zu einer tiefen Verbundenheit und diese ist es wahrlich wert, auch über lange Zeit zu pflegen. Daher sollte man die Chance eine Ausbildung am Elmberg zu absolvieren auf jeden Fall nützen!
Regina Trinkl
Sich für Elmberg zu entscheiden ist meiner Meinung nach bereits der Erste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft, sowohl aus familiärer als auch aus beruflicher Sicht, da selten in einer Schule die Ausbildung so viele Fachbereiche umfasst.
In den 5 Jahren am Elmberg lernten wir neben hauswirtschaftlichen Fähigkeiten auch die Landwirtschaft, so wie die Betriebswirtschaft sehr gut kennen.
Die getrennten Ausbildungszweige, in denen wir 2009 erstmals maturierten, machen es noch leichter einen guten Job zu finden da man in den jeweiligen Fachgebieten sehr gut ausgebildet ist.
Ich habe mich für den unternehmerisch orientierten Zweig entschieden und nicht bereut, da mich die Ernährung nur persönlich interessiert und ich mir nicht vorstellen könnte in diesem Bereich zu arbeiten.
Neben den fachlichen Unterricht im Bereich Rechnungswesen und Betriebswirtschaft gestalteten wir zahlreiche Projekte und machten zum ersten Mal die Übungsfirma in Elmberg zur Realität. Im Rahmen dieses Projektes konnten wir schon sehr gut in die Berufswelt Einsicht nehmen.
Auch bei den drei Praktika lernt man fürs Leben, man ist zum ersten Mal komplett auf sich alleine gestellt und muss seine Rechte aber auch Pflichten kennen. Es läuft natürlich nicht immer alles glatt wenn man als Praktikant wo angestellt ist, doch man muss sich selber darum kümmern um die Zeit so gut wie möglich zu nützen und viel für sich mitnehmen zu können.
Sehr gut finde ich, dass Elmberg ein Internat hat und es sehr gern gesehen ist, wenn man dort die erste Zeit wohnt, da man die Schulkollegen besser kennen lernt.
Seit 1.09.2009 bin ich bei der KPMG Alpen- Treuhand GmbH in Linz angestellt und für den Bereich Bilanzierung zuständig. In dieser Firma wird mir ermöglicht das bereits gelernte umzusetzen so wie laufend Fortbildungen zu besuchen, um das Wissen zu optimieren.
Aufmerksam wurde ich auf diese Firma durch Herrn Mag. Knogler, der unsere Businesspläne, die wir im Zuge des Unternehmensführung- und Entwicklungsunterrichts erstellt haben, bewertete.
Nach einem kurzen Gespräch war mir klar, dass das genau die Art Beruf ist die ich machen will und habe mich in diesem Zuge dort beworben.

Wunsam Katrin
Ich bin Opernsängerin (Mezzosoprano), und derzeit für zwei Jahre an der Oper Köln engagiert. Nach meiner Zeit an der HBLA Elmberg studierte ich Handelswissenschaften an der Kepler Universität Linz und in der Folge Gesang am Mozarteum Salzburg. Es war ein langer, oft steiniger Weg, als ich beschloss Sängerin zu werden, aber ich bin glücklich, diesen tollen Beruf ausüben zu dürfen.
Die 5 Jahre am „Hügl“ haben entscheidend dazu beigetragen, dass ich diesen oft nicht ganz einfachen Weg durchgehalten habe. Eines der wichtigsten Dinge, die ich vom Elmberg mitgenommen habe, ist Freundschaft. Schon die ersten 3 Jahre im Internat und dann als „Externe“ war dies das zentrale Thema. Eine so enge Verbindung zu meinen Mitmenschen hatte ich nachher kaum noch. Das war im Internat nicht immer einfach, denn jede von uns war so unterschiedlich wie man halt nur sein kann. Aber gerade das war es auch, was diese Gemeinschaft zu einer so besonderen gemacht hat.
Wir Mädels hatten dort den größten Spass, haben gemeinsam unsere ersten Liebesbeziehungen gefeiert (und beweint) und natürlich haben wir gemeinsam gelernt. Es gibt immer jemanden am Elmberg, der einem weiterhilft – seis in schulischen oder seelischen Fragen. Ich hab es am eigenen Leib erlebt - heimwehgeplagt ohne Ende haben sich meine damaligen Erzieherinnern und Lehrerinnen so lange und so freundlich um mich gekümmert, bis schließlich der Elmberg zu einem zweiten Zuhause wurde.
Am Hügl hat man das Privileg, in und mit der Natur zu arbeiten, der Schulalltag ist immer abwechslungsreich und man lernt wirklich und wahrhaftig Dinge, die einem im Leben weiterhelfen. Eine fundierte Allgemeinbildung und speziell die tolle Ausbildung in Ernährungswissenschaften sind für mich die wichtigsten Dinge, die ich rein wissenstechnisch vom Elmberg mitgenommen habe.
Der Rest sind tolle Erinnerungen, die mich auch jetzt noch zum schmunzeln bringen...